Ein maskierter Räuber terrorisiert seit November Tankstellen und Läden in Marzahn-Hellersdorf. Die Kriminalpolizei jagt einen korpulenten Einzeltäter, der mit Waffe oder Messer ruhig die Kassen leert, zuletzt am 14. Januar in Hellersdorf.1
Acht Überfälle in drei Monaten: Von Marzahn-Nord bis Hellersdorf fürchten sich Kassierer und Anwohner. Die Polizei veröffentlicht jetzt Videos und bittet um Hinweise, jeder Tipp könnte den Spuk beenden.2
Der unsichtbare Plünderer schlägt zu
Der Täter ist ein cooler Profi, sagen die Ermittler. Er betritt den Laden, hält einen Beutel hin, bedroht das Personal mit Pistole oder Messer und verschwindet mit dem Geld, immer ruhig, ohne Geschrei.
Zwischen dem 5. November 2025 und dem 14. Januar 2026 häuften sich die Taten: Star-Tankstelle in Hohenschönhausen, Total in Pankow, AGIP an der Ahrensfelder Chaussee in Marzahn-Nord, Netto-Getränkemarkt in der Rabensteiner Straße, Lotto-Laden in Falkenberg, zwei Mal Aral an der Märkischen Allee und schließlich Netto in der Neuen Grottkauer Straße in Hellersdorf.
Maskiert mit Faschingskram und Pflastern im Gesicht, spricht er Deutsch, hat weiße Haut und eine korpulente Figur, zwischen 160 und 176 cm groß.
„Auffällig ruhig und unaufgeregt“, beschreibt die Polizei sein Verhalten. Keine Verletzten bisher, aber die Angst sitzt tief bei den Nachtschichtlern.
Marzahn-Hellersdorf im Visier: Warum gerade hier?
Marzahn-Nord und Hellersdorf waren Hotspots: Drei Tankstellen und zwei Geschäfte in unserem Bezirk allein.
Denken Sie an die Ahrensfelder Chaussee oder die Märkische Allee, Orte, an denen wir täglich tanken oder einkaufen. „Das könnte jeden treffen, der abends arbeitet“, flüstern Nachbarn in den Hochhausgängen.3
Ein Angestellter an der Ahrensfelder Chaussee musste die Einnahmen abgeben, weitere Mitarbeiter blieben glücklicherweise unverletzt.
Solche Storys machen uns wach: Ist der Typ vielleicht ein Nachbar, der weiß, wann die Kassen prall sind?
Fahndungsfotos und Zeugenaufruf
Die Polizei hat Überwachungsvideos veröffentlicht, der Maskierte in Aktion.
„Wer kennt den Mann? Wer hat ihn vor oder nach einem Raub gesehen?“, fragt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost).
Rufen Sie an: (030) 4664-373126 während der Bürostunden, außerhalb (030) 4664-371100, oder mailen Sie an [email protected].
Jeder Hinweis zählt, betonen die Beamten. Selbst kleine Infos wie „Hab den Typen mit Beutel laufen sehen“ könnten den Durchbruch bringen.
Was nun für uns in Marzahn-Hellersdorf?
Die Serie hält uns alle auf Trab, Nachbarn passen jetzt genauer auf, Kameras werden gecheckt. Solange der Räuber frei umherläuft, ist kein Abendspaziergang in den Parks in Marzahn-Hellersdorf mehr unbeschwert.
Aber zusammen sind wir stärker: Augen auf, melden, nicht ignorieren. Hoffentlich schnappt die Polizei den Kerl bald, bevor der nächste Überfall kommt.
Die Kriminalpolizei dankt für jede Mithilfe. Marzahn-Hellersdorf schläft nicht, bis der Fall gelöst ist.