In Marzahn-Hellersdorf wird bald eine Veranstaltung gefeiert, die uns alle zum Nachdenken bringt: 35 Jahre Deutsche Einheit. Am Donnerstag, den 22. Januar 2026, laden Nora Zabel und Frédéric Schwilden in die Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ ein, um mit Aron Boks über das Thema „Nachwendekinder: Wir schaffen das?“ zu sprechen.12
Diese spannende Podiumsdiskussion ist Teil der Li-Be-Tour „für die Stadt“ und der Reihe „Dürfen die das? Junge Autoren aus Ost und West erzählen Geschichte“. Hier in unserem Bezirk geht's um echte Geschichten aus dem Osten – perfekt für Nachbarn, die die Wende miterlebt haben.3
Ein Abend für Ost-West-Geschichten direkt vor unserer Haustür
Stellt euch vor: Drei kluge Köpfe sitzen zusammen und packen aus, wie es wirklich war, nach der Wende aufzuwachsen. Nora Zabel, Frédéric Schwilden und Aron Boks tauchen tief in die 35 Jahre „Deutsche Einheit“ ein, mit all ihren Höhen und Tiefen.
In der gemütlichen Atmosphäre der Mark-Twain-Bibliothek im Freizeitforum Marzahn an der Marzahner Promenade 54-55 fühlen sich solche Events wie ein Treffen unter Freunden an.
Die Veranstaltung startet um 19 Uhr und dauert sicher ein paar Stunden voller lebendiger Anekdoten. Eintrittskarten kosten 9 Euro normal, 6 Euro ermäßigt, und es lohnt sich, vorab zu reservieren, damit niemand vor verschlossener Tür steht.4
Die Bibliothek bittet um Anmeldung, Plätze werden 15 Minuten vor Beginn freigegeben.
Marzahn-Hellersdorf mit seinen Plattenbauten und starken Communitys ist der ideale Ort dafür. Viele von uns hier kennen die Nachwendezeit aus eigener Erfahrung, diese Diskussion könnte der Funke sein, der alte Erinnerungen weckt und neue Gespräche anstößt.
Die Stimmen der Nachwendekinder – wer sind die Gäste?
Aron Boks wird von Nora Zabel und Frédéric Schwilden interviewt, zwei Autoren, die selbst aus dem Osten kommen und mit scharfen Worten die Einheit sezieren.
Frédéric Schwilden, bekannt für seinen Roman „Gute Menschen“, bringt Perspektiven aus dem Alltag nach der Mauer. Nora Zabel ergänzt mit ihrer frischen Sicht auf ostdeutsche Realitäten.
Zusammen fragen sie: Haben die Nachwendekinder es wirklich „geschafft“? War die Einheit ein Traum oder ein Albtraum? Solche Fragen sind hier in Marzahn-Hellersdorf Gold wert, wir haben ja selbst die Transformationsjahre durchgestanden, mit all dem Auf und Ab.
Die Reihe „Dürfen die das?“ gibt jungen Autoren Raum, Geschichte neu zu erzählen, aus Ost und West. Das ist nicht nur Literatur, das ist unser Bezirk als Bühne für große Themen.
Warum das jetzt und warum hier?
2026 markiert 35 Jahre Deutsche Einheit, Zeit, Bilanz zu ziehen, bevor die Erinnerungen verblassen. In Zeiten, in denen Ost-West-Debatten wieder hochkochen, ist so ein Abend wie ein Nachbarschaftsplausch auf hohem Niveau.5
Die Li-Be-Tour bringt Kultur direkt in Bezirke wie unseren, weg von den schicken Zentren in Mitte.
Die Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ ist ein echtes Juwel in Marzahn-Hellersdorf: modern, einladend und immer voller Leben. Hier finden sich nicht nur Bücher, sondern auch Events, die uns verbinden, von Lesungen bis Diskussionen.
Perfekt für Familien, Rentner und junge Leute, die mehr über ihre Wurzeln wissen wollen.
Organisiert vom Literaturhaus Berlin e.V., kommt die Tour mit frischem Wind in unsere Ecke. Alicia Bernhardt von Li-Be hat die Redaktion extra kontaktiert, ein Zeichen, wie wichtig lokale Berichterstattung ist.
Kommt vorbei – und lasst uns reden!
Das ist keine steife Akademiker-Veranstaltung, sondern ein lebendiges Gespräch, das uns alle angeht. Nehmt Freunde mit, diskutiert mit, danach im Café um die Ecke noch ein Bier und weiterquatschen.
In Marzahn-Hellersdorf feiern wir Einheit nicht mit Fahnen, sondern mit echten Stories.
Tickets über li-be.de oder direkt in der Bibliothek sichern, Anmeldung empfohlen.
Verpasst das nicht, es könnte der Abend sein, der eure Sicht auf die letzte Dekade verändert. Wir sehen uns dort, Nachbarn!