Im November 2025 trat Jördis Triebel gemeinsam mit Autorin Katja Oskamp bei einer Veranstaltung rund um die Verfilmung von „Marzahn, mon amour“ auf. Die Schauspielerin gilt als nahbar und bodenständig.1
Geboren in Ost-Berlin und aufgewachsen im Prenzlauer Berg, ist Jördis Triebel heute mit 48 Jahren erfolgreicher denn je. Über die Verfilmung von „Marzahn, mon amour“ kam sie für Dreharbeiten nach Marzahn-Hellersdorf.2
Von Marzahn in die große weite Schauspielwelt
Jördis Triebel kam am 30. Oktober 1977 in Ost-Berlin zur Welt, als zweitälteste von vier Schwestern. Ihr Kindheitsrevier war der Prenzlauer Berg, wo sie früh durch ihre Mutter, eine Requisiteurin am Theater der Freundschaft, mit der Bühnenwelt in Berührung kam. Marzahn-Hellersdorf lernte sie später vor allem über die Dreharbeiten zu „Marzahn, mon amour“ kennen, ein Bezirk, der sich mit weitläufigen Parks in Marzahn-Hellersdorf als grüner zeigt, als viele vermuten.3
Aus diesem Umfeld wagte sie den Sprung in die Schauspielerei. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, war anschließend an verschiedenen Theatern engagiert und feierte mit dem Film „Emmas Glück“ ihren Durchbruch im Kino. International wurde sie vor allem durch ihre Rolle der Katharina Nielsen in der Netflix-Serie „Dark“ sowie durch „Babylon Berlin“ bekannt. Berlin ist ihr Lebensmittelpunkt geblieben.
Was sie auszeichnet? Ihre Fähigkeit, starke Frauen zu verkörpern, von der toughen Kommissarin bis zur warmherzigen Mutter. Und immer mit einem Hauch Ost-Berliner Bodenständigkeit.
Was macht Jördis Triebel heute? Ein voller Terminkalender
Heute ist Jördis Triebel so aktiv wie selten zuvor. In den vergangenen Jahren wirkte sie unter anderem an Kinofilmen wie „Micha denkt groß“ mit Charly Hübner und an „Hagen, Im Tal der Nibelungen“ mit.45
Auch kommende Projekte wie der „Die drei ???“-Kinofilm, in dem sie die Tante Mathilda spielt, sowie die Netflix-Comedy „Kacken an der Havel“ halten sie beschäftigt.
Auch in „Köln 75“ ist sie zu sehen, eine Liste, die zeigt: Triebel ist von Free-TV bis Streaming präsent. Ihr Fokus bleibt klar auf der Schauspielerei.
Der starke Bezug zu Marzahn-Hellersdorf
Mit Marzahn-Hellersdorf verbindet Jördis Triebel vor allem die Dreharbeiten zur ARD-Miniserie „Marzahn, mon amour“. In der Adaption des Bestsellers von Katja Oskamp übernimmt sie die Hauptrolle der Kathi Grabowski. Die sechsteilige Serie ist seit dem 14. März 2026 in der ARD-Mediathek abrufbar.
Über die Dreharbeiten in Marzahn berichtete sie, in dem Bezirk träfen verschiedene Generationen aufeinander und die Stimmung sei weniger hektisch als in der Innenstadt, eine kleine Oase mitten in Berlin.
Über die Verfilmung wurde der Bezirk für ein großes Publikum sichtbar gemacht, jenseits gängiger Klischees. Für Marzahn-Hellersdorf bedeutet die Serie damit auch ein Stück positive Sichtbarkeit.
Öffentliche Momente und privates Leben
Privat hält Triebel sich bedeckt. Bekannt ist, dass sie zwei Söhne hat, die aus ihrer Beziehung mit dem Schauspieler Matthias Weidenhöfer stammen, von dem sie sich 2014 trennte. Im November 2025 trat sie bei einer Veranstaltung gemeinsam mit Katja Oskamp rund um „Marzahn, mon amour“ auf.
In den vergangenen Monaten standen vor allem die Verfilmung von „Marzahn, mon amour“ und die Netflix-Comedy „Kacken an der Havel“ im Fokus der Berichterstattung. In sozialen Medien tritt sie eher zurückhaltend und projektbezogen auf.
Kontroversen sind aus ihrer Karriere nicht bekannt. Im Vordergrund stehen Projekte wie „Micha denkt groß“ und die Verfilmung von „Marzahn, mon amour“. Sie wirkt im öffentlichen Auftritt bodenständig und zurückhaltend.
Ausblick: Was kommt als Nächstes für Jördis Triebel?
Im Frühjahr 2026 startete „Marzahn, mon amour“ in der ARD-Mediathek, weitere Projekte wie „Kacken an der Havel“ stehen an. Auch in „Babylon Berlin“ war sie in einer Nebenrolle zu sehen.
Was danach kommt? Die Filmografie wächst dynamisch weiter, neue Rollen sind angekündigt. Sicher ist: Jördis Triebel bleibt eine der prägenden Schauspielerinnen ihrer Generation, mit klaren Wurzeln in Ost-Berlin.
Sie erzählt Geschichten, die uns berühren, von Oasen inmitten der Stadt bis zu epischen Kämpfen. Und wir in Marzahn-Hellersdorf? Wir schauen stolz zu.