Olympia-Silber, ein WM-Titel und zwischenzeitlich der Weltrekord: Betty Heidler gehört zu den erfolgreichsten Hammerwerferinnen, die Deutschland je hatte. Ihre sportliche Heimat aber liegt in Marzahn.1
Geboren im Ostteil Berlins, wuchs sie in Marzahn auf und fand dort als Jugendliche zum Hammerwurf. Wir haben für dich zusammengetragen, was aus der Ausnahmeathletin geworden ist und wie eng ihr Marzahn-Bezug bis heute bleibt.
Herkunft und Karriere: vom Fortuna Marzahn bis Olympia
Betty Heidler kam am 14. Oktober 1983 in Ost-Berlin zur Welt und wuchs in Berlin-Marzahn auf.1 Mit der Leichtathletik begann sie im Alter von 14 Jahren beim 1. VfL Fortuna Marzahn.
Dort entdeckte sie ihre Liebe zum Hammerwurf. Es war der Beginn eines Weges, der sie bis an die Weltspitze führen sollte.
Später wechselte sie zu LG Eintracht Frankfurt und trainierte unter Michael Deyhle. Schritt für Schritt arbeitete sie sich in die internationale Elite vor.
2007 wurde Heidler in Osaka Weltmeisterin im Hammerwurf. Es war ihr erster ganz großer Titel auf internationaler Bühne.
2011 stellte sie mit 79,42 Metern einen Weltrekord auf, den sie bis 2014 hielt.1 Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann sie die Silbermedaille.
Dazu kommen mehrere WM-Silbermedaillen aus den Jahren 2009 und 2011. Über Jahre zählte sie zu den konstantesten Werferinnen der Welt.
Ihre Wettkämpfe führten sie rund um den Globus. Doch der Ausgangspunkt dieser internationalen Karriere lag in einem Verein in Marzahn.
Was Betty Heidler heute macht (Stand 2026)
Ihre aktive Karriere beendete Betty Heidler 2016. Damit ging eine der erfolgreichsten Phasen der deutschen Hammerwurf-Geschichte zu Ende.
Beruflich ist sie weiter bei der Bundespolizei tätig, der sie schon als Athletin angehörte.2 Bereits 2003 war sie in die Sportfördergruppe der Bundespolizei eingetreten.
Parallel zur Sportkarriere bildete sie sich akademisch weiter. Sie studierte Rechtswissenschaften und qualifizierte sich für den höheren Polizeidienst.1
Auch ihrem Sport blieb sie verbunden. So eröffnete sie eine neue Hammerwurfanlage in Marzahn mit einem symbolischen Wurf.3
Der Marzahn-Hellersdorf-Bezug
Wenige Sportkarrieren sind so eng mit Marzahn verbunden wie die von Betty Heidler. Hier wuchs sie auf, hier machte sie ihre ersten Würfe.
Der 1. VfL Fortuna Marzahn war der Verein, der ihren Weg ins Stadion ebnete. Dass sie später ausgerechnet in Marzahn eine Wurfanlage eröffnete, schliesst den Kreis.
Damit ist Heidler ein Beispiel dafür, wie aus den Sportstrukturen des Bezirks internationale Spitze entstehen kann. Weitere Namen findest du auf unserer Seite zu berühmten Personen aus Marzahn-Hellersdorf.
Eine andere Marzahnerin, die es zu olympischen Ehren brachte, ist die Eisschnelllauf-Ikone Claudia Pechstein. Auch sie wuchs im Bezirk auf.
Ausblick: Wie geht es weiter?
Mit ihrer Doppelrolle aus Polizeidienst und Sportbindung hat Heidler ein stabiles Fundament. Ein lautes Comeback im Wettkampf ist nicht zu erwarten.
Stattdessen wirkt sie eher im Hintergrund, etwa bei Veranstaltungen und der Förderung des Nachwuchses. Ihre Verbindung zur Leichtathletik bleibt bestehen.
Für Marzahn-Hellersdorf bleibt sie ein Vorbild. Mehr über die Stadtteile, in denen ihre Geschichte begann, liest du auf unserer Seite zu den Stadtteilen von Marzahn-Hellersdorf.
Häufige Fragen zu Betty Heidler
Wie alt ist Betty Heidler 2026?
Betty Heidler wurde am 14. Oktober 1983 geboren. Im Jahr 2026 wird sie damit 43 Jahre alt.
Wo wohnt Betty Heidler heute?
Heidler lebt in Deutschland und ist beruflich bei der Bundespolizei tätig. Aufgewachsen ist sie im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf.
Was macht Betty Heidler heute?
Nach dem Ende ihrer Sportkarriere 2016 arbeitet Heidler bei der Bundespolizei. Sie studierte Rechtswissenschaften und qualifizierte sich für den höheren Dienst.
Welche Erfolge hatte Betty Heidler im Hammerwurf?
Sie wurde 2007 Weltmeisterin, gewann 2012 Olympia-Silber und hielt von 2011 bis 2014 mit 79,42 Metern den Weltrekord.
Wie hoch ist das Vermögen von Betty Heidler?
Zu Betty Heidlers Vermögen gibt es keine offiziellen Angaben.